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Sauenhalter in tiefroten Zahlen Digital Plus

Die deutschen Ferkelerzeuger haben in der ersten Hälfte des laufenden Wirtschaftsjahres 18/19 herbe Verluste eingefahren. So betrug die Direktkostenfreie Leistung (DkfL) nur 149 €/Sau, wie Auswertungen der Landwirtschaftskammer NRW zeigen. Zur Deckung aller Festkosten müssten die Betriebe etwa 560 € DkfL erzielen. Das heißt: Es fehlten mehr als 400 € je Sau!

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Die deutschen Ferkelerzeuger haben in der ersten Hälfte des laufenden Wirtschaftsjahres 18/19 herbe Verluste eingefahren. So betrug die Direktkostenfreie Leistung (DkfL) nur 149 €/Sau, wie Auswertungen der Landwirtschaftskammer NRW zeigen. Zur Deckung aller Festkosten müssten die Betriebe etwa 560 € DkfL erzielen. Das heißt: Es fehlten mehr als 400 € je Sau! Hauptursache ist der Einbruch der Ferkelerlöse, die von Juli bis Dezember 2018 rund 300 €/Sau geringer waren als das mehrjährige Mittel. Zudem stiegen die Futterkosten um 100 € je Sau. Bei den Ergebnissen ist zu beachten, dass die Ferkelpreise im Frühjahr üblicherweise spürbar anziehen. Dennoch wird die saisonbedingte Preiserholung nicht ausreichen, um für das gesamte Wirtschaftsjahr 18/19 eine kostendeckende Produktion zu ermöglichen. Etwas besser lief es für die Mast. In der ersten Hälfte des laufenden Wirtschaftsjahres wurden je Tier 23,40 € DkfL erzielt. Das sind rund 5 € weniger als das mehrjährige Mittel. Selbst die mit 50 € sehr günstigen Ferkel konnten die Verluste beim Verkaufserlös und die gestiegenen Futterkosten nicht ganz ausgleichen. Über das gesamte Wirtschaftsjahr wird die Mast vermutlich keine Kostendeckung erreichen.