Tierwohl

Die erste Bundestierschutzbeauftragte Ariane Désirée Kari fordert ein Verbandsklagerecht für Tierrechtsfragen. Das habe sich bereits beim Umweltrecht bewährt.

Ariane Désirée Kari will Rechtslücken beim Tierschutz ausmerzen.

Nach einem dreiviertel Jahr Pause will die Borchert-Kommission ihre konzeptionelle Arbeit zum Tierwohlumbau wieder aufnehmen.

Auf Drängen des Bundeskartellamtes wird die ITW das Tierwohlentgelt zum kommenden Jahr durch eine Preisempfehlung ersetzen.

SUS 2/2023

Tierwohlfleisch: Türöffner Aldi?

von Marcus Arden

Wird sich Fleisch aus höheren Haltungsstufen nach der ­jüngsten Ankündigung von Aldi durchsetzen? Und brauchen wir künftig eine separate ­Tierwohl-Notierung?

Für Sauenhalter könnte es künftig deutlich schwieriger werden eine Ausnahmegenehmigung für das Schwanzkupieren zu erhalten.

Das Schlachtunternehmen will zukünftig auf künstliche Intelligenz setzen, um die Tierschutzvorgaben auf den Schlachthöfen zu überwachen.

Bis Ende 2024 hat die Landesregierung in NRW die Förderung von Investitionen in mehr Tierwohl in bestehenden Ställen verlängert. Der Zuschuss liegt bei 40 %.

Die ablehnende Haltung im Bundeskabinett sorgt für scharfe Kritik seitens der ISN.

Von Landwirten, denen Westfleisch nach intensiver Beratung eine gute Tierhaltung nicht mehr zutraut, will man sich trennen.

Für Jan-Hendrik Hohls ist der Langschwanz einer der wichtigsten Indikatoren für die Gesundheit seiner 320 Sauen und 2.500 Mastschweine.

Zusammen mit Experten hat das BZL vier Broschüren mit zukunftsfähigen "Gesamtbetrieblichen Haltungskonzepten" für u.a. Mastschweine, Sauen und Ferkel erarbeitet.

Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) kritisiert den Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Tierhaltungskennzeichnung. Man dürfe nicht hinter die Borchertpläne zurückfallen.

Der ZKHL-Geschäftsführer Dr. Hermann-Josef Nienhoff befürchtet mit dem Tierhaltungskennzeichnungsgesetz ein „bürokratisches Monster“. Zudem seien die Vorgaben sehr hoch angesetzt.

Laut DLG ist die Entwicklung hin zu Smart Farming und nachhaltigeren Produktionsformen bei den EuroTier-Ausstellern deutlich zu erkennen.

Fachleute berichten in einer Videoreihe von einer Exkursion nach Finnland.

Tierhaltungs- und Betreuungsverbote sollen künftig in einem bundesweiten Register gespeichert werden.

Bis zum 30.9. können sich die Betriebe für die laufende ITW-Runde anmelden.

In Österreich gibt es reichich Diskussionen darüber, wie Tierwohlprodukte zukünftig vermarktet werden sollen.

Eine Premiumstufe ausschließlich für Ökobetriebe lehnt Prof. Grethe als fachlich unbegründet ab.

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