ASP: Biolandwirt muss Freiland-Schweine vorsorglich schlachten

Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen muss Michael Staar bis kommenden Freitag seinen gesamten Freiland-Bestand schlachten.

Ein halbes Jahr ist es her, dass in Brandenburg die ersten mit der Afrikanischen Schweinepest infizierten Wildschweinkadaver gefunden wurden. Seitdem laufen in der Region aufwendige Schutzmaßnahmen. Ein Bio-Betrieb soll jetzt aus Vorsorge all seine Tiere töten.

In einem Bericht des lokalen Nachrichtensenders rbb erklärt Biolandwirt Michael Staar, dass seine 80-köpfige Herde noch vor dem 12. März vorsorglich gekeult werden soll, da der Standort genau an ein Risikogebiet für ASP angrenzt. Die Veterinärbehörden wollen das Infektionsrisiko vermeiden, da selbst Vögel die Krankheit in der Region verbreiten könnten. Staar arbeitet mit der Rasse Deutsches Sattelschweine und beschäftigt in der Verarbeitung sieben Personen.

Link zum rbb-Bericht...