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Steigende Futterpreise nach BASF-Werksbrand

BASF-Stammwerk in Ludwigshafen. Bild: BASF

Nach einem verheerenden Brand in einem BASF-Werk in Ludwigshafen Ende Oktober ist weiter unklar, wie lange die auch für die Futterherstellung wichtige Produktion der Vitamine A und E noch ausgesetzt werden muss. Denn bei dem Feuer wurde mitunter die Citral-Anlage des Unternehmens schwerbeschädigt und Citral ist ein nicht ersetzbares Vorprodukt für die Vitaminherstellung. Da die Reparatur und Wiederinbetriebnahme Monate dauern kann rechnet BASF nicht damit, dass die Produktion vor März kommenden Jahres wieder anläuft.
Derweil leeren sich die Vorratslager bereits deutlich, was sich auch auf die Preismärkte für Mineralfutter und Premixe auswirkt. BASF beruft sich auf höhere Gewalt und konnte so ohne Haftungsverpflichtungen aus den bestehenden Lieferverträgen aussteigen. Das hat dazu geführt, dass Vitamin A bereits das 13-fache wie im Sommer kostet.