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ASP-Ampel: Wie gut ist mein Betrieb vor der Seuche geschützt?

Bei der Vorstellung der Risikoampel wurde die ASP-Gefahr durch verschiedene Experten eingeordnet.

Bislang blieb Deutschland von der Afrikanischen Schweinepest (ASP) verschont. Der Seuchenausbrüche in benachbarten EU-Ländern wie Polen oder Belgien machen aber deutlich, wie akut die Gefahrenlage ist.

Daher sollte die Zeit genutzt werden, um sich präventiv auf den Ernstfall vorzubereiten. Helfen soll dabei die neu entwickelte ASP-Risikoampel, die die Universität Vechta zusammen mit dem Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) und der QS Qualität und Sicherheit GmbH im Rahmen einer Fachtagung im niedersächsischen Melle bei Osnabrück vorstellte. Das Online-Tool bietet Landwirten die Möglichkeit, die individuelle betriebliche Biosicherheit zum Schutz vor der ASP bewerten zu lassen. Die fachliche Basis der Ampel lieferten 23 Experten aus Wissenschaft, tierärztlicher und landwirtschaftlicher Praxis sowie Behördenvertreter aus ganz Deutschland. Über ein Multiple-Choice-System beantworten die Landwirte die Fragen, wobei das Tool in einem zweistufigen Verfahren automatisch bewertet, wie stark jeder Aspekt das Risiko eines ASP-Eintrags verringert oder erhöht. Das Ergebnis ist ein nach Ampelfarben visualisiertes Ergebnis, das Auskunft über die erreichte Risikoklasse gibt.

Die ASP-Risikoampel kann hier aufgerufen werden. Die Benutzung ist anonym und gebührenfrei.