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ASP erreicht Südkorea

In Asien ist die Afrikanische Schweinepest (ASP) weiter auf dem Vormarsch.

Der ASP-Verdachtsfall wurde nun bestätigt.

Im südkoreanischen Grenzgebiet zu Nordkorea ist die Afrikanische Schweinepest (ASP) aufgetreten. Der Verdacht bei fünf toten Schweine wurde vom südkoreanischen Ministerium am 18.9. offiziell bestätigt und der Ausbruch der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) gemeldet. Inzwischen ist ein weiterer Betrieb betroffen. Dieser befindet sich etwa 50 km von dem ersten Fall in Paju entfernt. Dort wurden 2.400 Schweine gekeult. Um eine Ausbreitung der Seuche zu verhindern, wurden außerdem 1.500 Schweine auf zwei weiteren Betrieben desselben Besitzers vorsorglich getötet. Die südkoreanischen Behörden ließen für 48 Stunden alle Schweinehaltungen, Schlachthäuser und Tierfutterbetriebe im Land abriegeln.
In etwa 6.300 Schweinebetrieben sollen nun die Tiere untersucht und die Anlagen desinfiziert werden. Nach offiziellen Angaben beläuft sich die Zahl der gehaltenen Schweine im Land auf rund 11,3 Mio. Tiere. Vor etwa vier Monaten wurden Fälle der Afrikanischen Schweinepest in Nordkorea nachgewiesen. Wahrscheinlich ist der Erreger aus China eingeschleppt worden. Seit den ersten ASP-Ausbruch im Reich der Mitte im August des vergangenen Jahres trat die Seuche auch in Vietnam, der Mongolei, Kambodscha, Laos und den Philippinen auf.