Zum Inhalt springen

Drücken Sie Öffnen / Eingabe / Enter / Return um die Suche zu starten

ASP nur rund 20 km von Deutschland entfernt

Polen meldet neue ASP-Fälle bei Wildschweinen außerhalb der Kernzone.

In Westpolen rückt die ASP noch näher an Deutschland heran.

In Polen ist die Afrikanische Schweinepest (ASP) nochmals näher an die Grenze zu Deutschland gerückt. Wie die polnischen Veterinärbehörden bestätigen, wurden Anfang dieser Woche zwei neue ASP-Fundorte mit einem oder mehreren infizierten Wildschweinen entdeckt. Einer der Fundorte in Westpolen liegt nur noch gut 20 km von der Grenze zu Deutschland entfernt. Zuvor betrug die Entfernung des am dichtesten lokalisierten ASP-Falls zu Deutschland noch rund 34 km. Hinzu kommt, dass die neuen ASP-Fälle teils außerhalb der rot markierten Kernzone in Polen liegen. Diese Zone sollte in Polen eigentlich durch den Bau von Zäunen von der umliegenden Pufferzone (gelb) abgeschottet werden. Auf deutscher Seite wird es noch wichtiger den Aufbau der mobilen Wildschutzzäune am Grenzverlauf voranzutreiben. Denn auf Höhe der neuen Pestfunde sind Polen und Deutschland nur durch die Neiße getrennt. Dieser relativ schmale Fluss stellt kaum eine Barriere für Wildschweine dar.