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Bulgaren blockieren ASP-Keulung

In Bulgarien stehen viele Schweine in Hinterhofhaltungen.

In Bulgarien gibt es offenbar immer größere Widerstände gegen die im Rahmen der ASP-Bekämpfung angeordneten präventiven Keulungen. Die EU Kommission hat daher das Land jetzt zur Besonnenheit aufgerufen. Die Lage in Bulgarien sei noch immer ernst. Und für eine erfolgreiche Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest sei eine Zusammenarbeit auf allen Ebenen der Gesellschaft unverzichtbar, betonte eine Sprecherin der EU-Kommission. Bulgarien hat allein in diesem Jahr 30 Pest-Ausbrüche bei Hausschweinen und 27 Ausbrüche bei Wildschweinen zu verzeichnen. Insbesondere im Juli war es zu einer Erhöhung der Neuausbrüche gekommen. Trotzdem weigern sich viele Bauern aus den ausgewiesenen Schutzzonen, ihre nicht angemeldeten Schweine wie angeordnet selbst zu töten. Aus Protest gegen die präventive Tötung blockieren aufgebrachte Menschen seit Tagen eine wichtige regionale Landstraße zwischen Sliwen und Jambol im Osten des Landes. Offenbar verstecken manche Bauern ihre Schweine sogar im Wohnhaus. Die soll verhindern, dass die Behörden sie entdecken und präventiv töten. Hingegen schlossen zwei Großbetriebe im Raum der Donaustadt Russe die angeordnete Vernichtung von Zehntausenden Schweinen kürzlich ab.