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Kanada und USA rüsten sich für die ASP

Die USA und Kanada wollen die Exportzertifikate so überarbeiten, dass der Handel miteinander im ASP-Fall nicht völlig zum erliegen kommt.

Die USA und Kanada haben sich auf ein Zonensystem verständigt, um den Handel mit Schweinen und Schweinefleisch im Fall eines Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest (ASP) aufrechtzuerhalten. Kanadischen Medienberichten zufolge sollen bei einem Auftreten der Krankheit Kontrollzonen eingerichtet werden, um die Ausbreitung einzudämmen. Das Zonensystem erlaube es, den Handel auf den Bereich außerhalb dieser abgesonderten geographischen Gebiete zu beschränken. Sowohl das amerikanische Landwirtschaftsministerium (USDA) als auch das kanadische Agrarressort (CFIA) wollen den Berichten zufolge nun die Exportzertifikate aktualisieren, um der Regelung Rechnung zu tragen. Laut der leitenden US-Amtstierärztin Dr. Jaspinder Komal und ihrem Kollegen Dr. Jack Shere wird der Handel sowohl von lebenden Tieren als auch von Samen, Tiernahrung, Fleisch und Nebenprodukten aufrechterhalten. Sobald die jeweiligen Länder die Infektionszonen wieder aufheben, wird laut Bericht auch der Handel mit Schweinen und tierischen Erzeugnissen aus den betreffenden Gebieten wiederaufgenommen. Die Veterinäre beider Seiten bekräftigten ihren Willen zur Zusammenarbeit bei der Eindämmung der Seuche. Diese Krankheit müsse als „globale Bedrohung“ verstanden werden und dürfe nicht nur von einem Land alleine bekämpft werden. AgE