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Rumänien: Anlage mit 42.000 Schweinen gekeult

In Rumänien musste die Schweineanlage der DanBred Arges wegen dem Ausbruch der ASP geräumt werden.

In der jetzt gekeulten Anlage standen über 3.000 Sauen sowie die Ferkelaufzucht und ein Teil der Mast.

In Rumänien ist wieder eine große Schweinzuchtanlage der dänischen DanBred-Gruppe der Afrikanischen Schweinepest (ASP) zum Opfer gefallen. Der Bestand mit rund 42.000 Tieren wurde umgehend gekeult, nachdem bei 23 Schweinen die Krankheit festgestellt worden war. Im vergangenen Jahr waren bereits zwei andere Betriebe des Unternehmens mit mehr als 29.000 Schweinen geräumt worden. Alle drei betroffenen Anlagen liegen in der Provinz Argeş, etwa 80 km westlich der Hauptstadt Bukarest.

Die ASP-Situation in Rumänien ist weiterhin nicht unter Kontrolle. Nach Zahlen des Landwirtschaftsministeriums grassiert die Seuche aktuell in 26 Provinzen. Flächenmäßig gesehen ist mehr als die Hälfte des Landes betroffen. Zudem wurden seit dem ersten ASP-Fall im Juli 2017 mehr als eine halbe Millionen Schweine gekeult.

Weil Rumänien die Lage nicht in den Griff bekommt, hat das Land für sehr viele Auslandsmärkte ein Exportverbot bekommen. Auf den Inlandspreis hat das aber keine Auswirkungen. Der hat sich sogar aufgrund der eingebrochenen Inlandserzeugung verdoppelt und liegt mittlerweile bei rund 4 € pro kg Schlachtgewicht. Experten rechnen damit, dass in absehbarer Zeit ein Preis von über 6 € möglich sein könnte.