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China: Massive Liefereinbrüche für deutsche Exporteure

Im ersten Quartal des Jahres hat Deutschland über 8 % weniger frisches und gefrorenes Schweinefleisch nach China geliefert als noch im Vorjahr. Bild: Danish Crown

Die Schweinefleischimporteure in der Volksrepublik haben sich im ersten Quartal 2018 mit ihren Bestellungen am Weltmarkt zurückgehalten, lediglich die brasilianischen Lieferanten konnten sich über volle Auftragsbücher freuen. Wie aus Daten des Dachverbandes der dänischen Land- & Ernährungswirtschaft (L&F) hervorgeht, gingen Chinas Einfuhren von frischem und gefrorenem Schweinefleisch gegenüber dem ersten Jahresviertel 2017 insgesamt um 22.175 t oder 6,4 % auf 324.000 t zurück. Noch schwächer fiel die Nachfrage für Schlachtnebenerzeugnisse aus, die georderte Menge verringerte sich hier um 46.230 t oder 14,6 % auf 271.280 t.
Deutschland behielt zwar seinen Status als wichtigster Lieferant von frischem und gefrorenem Schweinefleisch, musste aber gegenüber dem ersten Quartal 2017 einen Absatzrückgang von 8,3 % auf 68.350 t hinnehmen. Ähnlich sah es bei Spanien mit einem Minus von 8,7 % auf 64.070 t aus. Dagegen nahmen die Bestellmengen in Brasilien deutlich zu, und zwar um fast 45 % auf 24.820 t.Auch bei den Schlachtnebenerzeugnissen mussten fast alle Exporteure mit einem rückläufigen Chinageschäft zurechtkommen. So verzeichneten die USA als Hauptanbieter eine Absatzeinbuße von 12,1 % auf 81.080 t. Noch härter traf es Deutschland mit einem Rückgang von 29,2 % auf 36.831 t. Besser lief es dagegen für die Anbieter aus den Niederlanden mit einem Ausfuhrzuwachs von 4,5 % auf 25.050 t. AgE