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Ehemalige Straathof-Standorte stehen zum Verkauf

Eine der ehemaligen Straathof-Anlagen in Ostdeutschland. Bild: LFD-Holding

Die LFD Holding (Deutsche Ferkelzucht Deutschland), Nachfolgeunternehmen des ehemaligen Schweine-Imperiums des Niederländers Adrianus Straathof, steht seit diesem Monat offiziell zum Verkauf. Wie LFD-Geschäftsführer Jörn Göbert gegenüber dem niederländischen Fachmagazin Boerderij erklärte, soll das Unternehmen mit insgesamt 55.000 Sauen auf 11 Standorten gebündelt verkauft werden. Der Mindestkaufpreis liegt bei rund 100 Mio. €. Nach Auskunft von Göbert haben sich bereits drei Interessenten gemeldet. Der Verkauf soll bis Ende 2018 abgeschlossen sein.
 
Das Unternehmen wird nach einem kleinen Verlust in 2016 in diesem Jahr wieder schwarze Zahlen schreiben. Außerdem wurden in den vergangenen anderthalb Jahren mehr als 25 Mio. € in Tier- und Umweltschutzmaßnahmen sowie weitere 12 Mio. € in die Modernisierung der Anlagen investiert. Damit sind Göbert zufolge auch die schwerwiegenden Differenzen mit den Veterinär- und Kreisämtern ausgeräumt worden.Diese hatten vor zwei Jahren zu einem Berufsverbot für den ehemaligen Unternehmenschef Adrianus Straathof geführt. Seitdem befinden sich seine Geschäftsanteile in den Händen der Banken und das Unternehmen mit rund 100 Mio. € Umsatz pro Jahr wird von zwei Kuratoren verwaltet.