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Markt: Hauspreise nehmen Tempo heraus

Die Vermarkter werben weiter offensiv um Schlachttiere.

Nachdem der Schlachtschweinepreis in den letzten Monaten im Grunde nur eine Richtung kannte, sorgten zuletzt die Hauspreise für etwas Ernüchterung. Mehrere große Schlachtunternehmen wollten dem Notierungsplus von 5 Cent auf 1,85 €/Indexpunkt nicht folgen und gaben die alte Notierung als Hauspreis aus. Um den Markt wieder zu stabilisieren senkte die VEZG den Preis eine Woche später auf 1,83 €/Indexpunkt. In der letzten Notierungsrunde wurde dieses Niveau bestätigt.

Einige Vertreter der roten Seite argumentieren, dass die aktuelle Vermarktungslage im Inland schwierig bleibt und die anstehende Ferienzeit nicht gerade Besserung verspricht. Zudem laufe der China-Export zwar gut. Weitere Steigerungen der Absatzmengen seien aber zumindest kurzfristig nicht zu erwarten, heißt es.

Der größte Trumpf der Erzeugerseite bleibt hier das knappe Lebendangebot. Nur etwas mehr als 800.000 Schlachtschweine in der Pfingstwoche machen deutlich, dass die vor drei Monaten aufgetretenen Lieferschwierigkeiten am Ferkelmarkt und die hohen bzw. leistungsmindernden Temperaturen das Angebot weiter gedrückt haben. Es ist daher möglich, dass sich der Schweinepreis selbst bei leichten Impulse wieder zugunsten der Schweinehalter in Bewegung setzt.