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Weniger dänisches Schweinefleisch nach Deutschland eingeführt

Deutschland hat im ersten Quartal 2019 deutlich weniger dänisches Schweinefleisch eingeführt als im Vorjahreszeitraum.

Die dänischen Exporteure von Schweinefleisch haben im ersten Quartal 2019 spürbar weniger Ware nach Deutschland geliefert als im Vorjahreszeitraum. Laut Daten des Dachverbandes der dänischen Agrar- und Ernährungswirtschaft (L&F) wurden einschließlich Nebenerzeugnissen insgesamt 77 745 t Schweinefleisch im Bundesgebiet abgesetzt; das waren 21 047 t oder 21,3 % weniger als in den ersten drei Monaten des Jahres 2018. Rückläufige Mengen wurden vor allem bei Teilstücken, Hälften und Schlachtnebenerzeugnissen verzeichnet. Zugelegt hat hingegen der Lebendexport von Schweinen, und zwar bei den Ferkeln um 4,5 % auf 1,71 Mio. Stück und bei den Schlachtschweinen bis 160 kg um gut die Hälfte auf 32 470 Tiere. Auch in anderen EU-Ländern gingen die Absatzzahlen der dänischen Schweinefleischanbieter zurück, wenn auch nicht so stark wie in Deutschland. So verringerte sich die nach Polen verkaufte Menge gegenüber dem ersten Quartal 2018 um 10,9 % auf 28 806 t und die Lieferungen nach Italien um 12,5 % auf 23 794 t. Dagegen legte das Geschäft mit dem Vereinigten Königreich um 11,7 % auf 50 776 t zu, da sich die Importeure auf der Insel aufgrund des ungewissen Brexit-Ausgangs bevorratet hatten. Insgesamt haben die dänischen Anbieter mit 210 438 t aber fast 13 % weniger Schweinefleisch in andere EU-Mitgliedsländer vermarktet. Während der Absatz am EU-Binnenmarkt nachgab, legte das Drittlandgeschäft zu. Von Januar bis März 2019 exportierte Dänemark 145 316 t Schweinefleisch in Staaten außerhalb der EU; das entsprach gegenüber der Vorjahresperiode einem Plus von 5,1 %. Dazu trugen die Verkäufe nach China wesentlich bei, die um 15,0 % auf 68 846 t stiegen. AgE