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Kastration: Berlin fördert Isofluran

Isofluran wird bisher nur mit Sondererlaubnis eingesetzt.

Das Narkosegas Isofluran soll noch in diesem Jahr eine Zulassung zum Einsatz bei der Ferkelkastration bekommen. So heißt es aus gut informierten Kreisen, dass zwei von drei wichtigen Genehmigungshürden bereits genommen wurden. Das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) kann über eine sogenannte Verordnungsermächtigung sogar den Einsatz von Isofluran durch entsprechend geschulte Landwirte zulassen. Bislang dürfen nur Tierärzte das Narkosegas verabreichen.
Fachleute im BMEL forcieren die Zulassung von Isofluran. Dabei steht das Narkosegas in der Schweiz inzwischen in der Kritik. So weisen Fachleute auf seine Krebs-Erregende Eigenschaft hin. Denn Isofluran kann sowohl aus den Atemmasken direkt entweichen als auch über die ausgeatmete Luft der Ferkel zum Anwender gelangen. Tierärzte mahnen zudem, dass Isofluran bei alleinigem Einsatz teilweise keine ausreichende Schmerzausschaltung beim Ferkel generiert.