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Checkliste: Ausreichend Kolostrum

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Bei wachsenden Wurfgrößen steigt der Kampf um die begrenzende Ressource „Kolostrum“. Umso wichtiger ist in diesem Zusammenhang, sowohl die Kolostrumproduktion als auch die -abgabe generell zu optimieren. Dabei spielt eine Reihe von Faktoren eine Rolle:

  • Gesunde Herde: Nur gesunde Sauen weisen unproblematische Geburten auf und produzieren ausreichende Mengen an Kolostrum. In diesem Zusammenhang ist insbesondere auf die MMA-Vorbeuge zu achten.
  • Angepasste Fütterung: Optimal konditionierte und zur Kalzium-Mobilisierung „erzogene“ Sauen können in der Regel ihr Potenzial abrufen. Daneben gibt es Futterzusätze, die den stark beanspruchten Stoffwechsel der Sau entlasten sowie die Reserven für lange Geburten erhöhen.
  • Alterstruktur: Die Herde sollte die richtige Altersstruktur aufweisen und etwa zur Hälfte aus den immunkompetenten Wurfnummern von 3 bis 5 bestehen. Bereits ab dem vierten Wurf sinkt die Kolostralmilchmenge. Andererseits reicht bei Jungsauen die Kolostralmilchqualität oft nicht aus.
  • Stressfreie Haltung: Stress vor und während der Geburt beeinträchtigt sowohl die Biestmilchproduktion als auch die -abgabe. Dies können Zugluft, Hitze, Unruhe oder unzureichender Liegekomfort sein.

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