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German Genetic

Mütterlichkeit optimieren Digital Plus

Seit Mai 2019 setzt die German Genetic-Gruppe ein neues Zuchwertschätzmodell für die Mutterrassen um. Im Rahmen der genomischen Zuchtwertschätzung, die seit dem Jahr 2017 implementiert wurde, wird ein neuer Mütterlichkeitskomplex für die Selektion der Deutschen Landrasse und des Deutschen Edelschweins angewendet. Dieser Komplex setzt sich aus 6 Teilmerkmalen für lebend ge

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Seit Mai 2019 setzt die German Genetic-Gruppe ein neues Zuchwertschätzmodell für die Mutterrassen um. Im Rahmen der genomischen Zuchtwertschätzung, die seit dem Jahr 2017 implementiert wurde, wird ein neuer Mütterlichkeitskomplex für die Selektion der Deutschen Landrasse und des Deutschen Edelschweins angewendet. Dieser Komplex setzt sich aus 6 Teilmerkmalen für lebend geborene Ferkel, für abgesetzte Ferkel sowie für die Aufzuchteffizienz der Sauen zusammen. Durch den Einbau der Merkmale in das Zuchtziel soll die Anzahl der abgesetzten Ferkel weiter gesteigert und Verluste minimiert werden. Damit wird das erste Teilprojekt des europäischen Innovationsprojektes ZSH2V etabliert. Ziel dieses Projektes ist die Verbesserung von Handling- und Mütterlichkeitsmerkmalen sowie die Selektion von Sauen, die sich durch positives Verhalten, geringe Aufzuchtverluste durch sehr mütterliches Verhalten und eine besondere Eignung für das freie Abferkeln auszeichnen. Als nächstes Teilprojekt werden standardisierte Ferkelwiegungen in die Zuchtwertschätzung integriert. Dazu werden die Betriebe aktuell mit Waagen ausgestattet, die eine einzeltierbezogene automatisierte Erfassung der Geburts- und Absetzgewichte in die German Genetic-Datenbank ermöglichen.