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Dickgülle für die Großanlage

Durch die Vollaufbereitung kann ein Ferkelerzeuger seine Güllekosten praktisch halbieren.

Den Transport der Gülle übernimmt eine Spedition.

Seit mehr als fünf Jahren tüfteln Veredlungsbetriebe im Kreis Borken im Westmünsterland an einem Konzept zur Gülleaufbereitung. Dies soll die Nährstoffüberschüsse in der viehstarken Region verringern und die Gülleabgabe für die Landwirte besser planbar und günstiger machen. Nun ist die Kooperationsanlage an den Start gegangen. Die 90 beteiligten Schweine­ und Rinderhalter haben 18 Mio. € in die Naturwertstoffe GmbH investiert. Einer der Miteigentümer ist Ferkelerzeuger Markus Steverding. Der Landwirt Kann jährlich rund 1200 m³ eingedickte Gülle an die Aufbereitungsanlage abgeben. Hierfür zahlt der Praktiker eine Abgabegebühr in Höhe von 10 Euro pro Kubikmeter Gülle. Die Abgabekosten sind nach dem TS-Gehalt der Gülle gestaffelt. Der Betriebsleiter kalkuliert, dass er damit rund 10 000 € im Jahr günstiger abschneidet als bei der früheren, überbetrieblichen Gülleabgabe. Ein weiterer Vorteil ist, dass der Betrieb kontinuierlich, also auch im Winter, Gülle abgeben kann. Hierdurch spart er Lagerraum bzw. ist für anstehende Verschärfungen im Düngerecht gut gerüstet.

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Mehr dazu lesen Sie in der neuen SUS 6-2019 ab S. 28 im Beitrag
Wir liefern Dickgülle an die Großanlage